Subdrop

oder wenn der Höhenflug zur Bruchlandung führt…..

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Bei mir selbst merke ich dass ich immer etwas länger brauche um wieder um den Boden zu kommen, egal ob wir ein langes oder kurzes Spiel hatten. Bei sehr intensiven Spielen kommt es auch schon mal vor dass ich über einige Tage hinweg auf einem Höhenflug bin.Körper, Geist und Seele sind vollkommen befriedigt, der Gedankenfluss ist ruhig und der Kopf befreit. Doch es muss nicht immer eine über Stunden hinweg dauernde Session sein, damit ich in diesen Subspace gelange, auch ein kurzes Spiel kann mich ganz schnell dahin katapultieren. Was brauche ich denn nun um wieder sanft zu landen ? Für mich sehr wichtig ist erstmal Zeit, wenn ich gleich nach einer Session irgendwo hin rennen muss um irgendwen zu treffen ist eine Bruchlandung, oder auch Subdrop genannt, vorprogrammiert. Die Glückshormone fahren unnatürlich schnell runter und was bleibt ist ein Häufchen Elend dass nicht weiss wohin mit sich. Vor Kurzem erlebte ich ein solch intensives Subdrop, weil Daddy und ich uns gleich nach dem Spiel mit meinen Eltern treffen sollten. Tja, unser Sexleben ist nun mal nicht geplant wir wollen ja spontan bleiben. Jedenfalls blieb uns danach nicht viel Zeit und wir mussten uns kurz nach Spielende auf den Weg machen. Wir fuhren also zu meinen Eltern und verbrachten etwa zwei Stunden bei Ihnen bis wir wieder nach Hause fuhren. Ich muss als Info geben, dass meine Eltern leider sehr anstrengend sein können und sie der Welt gegenüber doch sehr negativ eingestellt sind. Also nach zwei Stunden wo sie sich also über jeden beschwert hatten und uns erklärt haben wie schwer sie es doch haben, saßen Daddy und ich wieder im Auto. Jeder von uns etwas still und bedrückt. Ich fühlte mich elend und musste meine Tränen  unterdrücken. Irgendwann erwähnte ich Daddy gegenüber dass dies doch eine wohl unglückliche Landung war, von seiner Seite kam nur ein kurze Zustimmung und dann folgt wieder Stille. Zuhause angekommen, wurde mir dann körperlich richtig schlecht und es fühlte sich wie Unterzuckerung an. Also aßen wir gemeinsam einen Snack, doch es half nichts. Ich konnte meinen Tränenausbruch nicht mehr zurückhalten, also fing ich an Daddy zu erklären wie ich mich fühle und er erzählte mir dass es ihm genauso geht. Wir fühlten uns beide wie aus unsere Welt gerissen, keine Zeit das Erlebte zu verarbeiten und von negativen Gedanken übergossen. Er braucht es genauso nach einem Spiel mich im Arm zu halten, wie ich es brauche im Arm gehalten zu werden. Er braucht es mir zu beteuern was für ein gutes Mädchen ich bin, genauso wie ich es brauche dies zu hören. Ich brauche Zeit langsam wieder in die Normale Welt zurück zu finden, Zeit die nur uns beiden gehört. Um weitere Subdrops oder eben auch Domdrops zu vermeiden, haben wir ausgemacht im schlimmsten Fall auch mal ein Treffen ab zu sagen, wenn es denn nicht all zu wichtig ist. Wenn wir natürlich etwas nicht absagen können, ist es um so wichtiger über das Erlebte zu reden, dem anderen seine Gefühle mit zu teilen. Im Notfall klappt das auch mal auf der Fahrt zum Treffen.

Aber ein Subdrop kann auch vorkommen wenn es eine gute Landung gab. Sobald die Glückshormone runterfahren und sich alles wieder normalisiert, kommt dann doch mal der Moment in dem man sich verloren fühlt, eventuell unsicher wird und Schuldgefühle können auftreten. Wieso das so ist weiß ich auch nicht, doch es kommt nun einmal vor. Für mich ist es einfacher über das Erlebte zu reden wenn ich nicht mehr in diesem Schwebezustand bin, wenn Daddy und ich schon wieder im Normalzustand angekommen bin. Für mich ist es wunderbar wenn Daddy mir im Detail erklärt was ihm gefallen hat, was er eventuell noch versuchen möchte und wenn er mir sagt wie sehr er mich liebt und ich sein braves Mädchen bin. Genau das brauche ich um mich nicht so verloren zu fühlen.

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Aftercare

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Dass Aftercare nach einer Session von großer Bedeutung ist brauch ich sicher nicht mehr zu erklären. Ich erlebe im Spiel derart intensive Gefühle, gebe mich Daddy vollkommen hin, will von ihm benutzt werden, will dass ich ihm ganz und gar gehöre. Während das Spiels bin ich in einer Welt, wo ich mich ganz gehen lassen kann, keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, sondern nur noch fühle und nur noch sein kann. Der Schmerz befreit mich ganz und gar.

Nach diesen intensivem Erlebnis ist es wichtig in Ruhe wieder zurück zu kommen. Das erste was mein Daddy immer macht, ist das er mir eine Decke gibt in der ich mich mit ihm ganz einkuscheln kann. Dann sorgt mein Daddy noch dafür dass ich etwas trinke. Wenn das Spiel ein hartes Spanking beinhaltet hat, cremt mein Daddy mich ein um die Haut zu beruhigen. Meist liegen wir danach einfach nur zusammen und kuscheln. Wenn es dann doch mal Zeit wird aufzustehen ist es für mich wichtig gemeinsam Zeit zu verbringen, egal ob es gemeinsam kochen ist, ausgehen, oder einfach nur zusammen einen Film anschauen. Hauptsache  man ist zusammen und beteuert dem andern wie sehr man sich schätzt und respektiert. Doch auch dass man über das Erlebte redet ist besonders wichtig.Die Gefühlswelt kann durcheinander geraten und die Hormone fahren Achterbahn.  Mir persönlich fällt es immer schwer mit dem Reden anzufangen und Daddy ist nun mal schneller in der Normalen Welt als ich. Für mich ist dies manchmal etwas schwierig da ich mich schnell verloren fühle und ich meinen Daddy dann nicht weiter zurück in meine Welt ziehen will. Doch er umsorgt mich liebevoll und achtet mich und das ist wohl das wertvollste was es gibt.

Bestrafung

Wenn es un der BDSM Szene um Bestrafung geht, denken die meisten an Spanking, Peitschenhiebe oder sonstige körperliche Züchtigung. Mich persönlich auf diesem Wege zu bestrafen wäre jedoch sehr kontraproduktiv. Ich musste meinem Daddy klarmachen, dass auch wenn das Spanking mal etwas härter ausfällt es für mich nie eine wirkliche Bestrafung ist. Klar kann es auch mal unangenehm wehtun oder eben nicht lustgewinnend sein, jedoch befreit es etwas in meinem Kopf das für mich schwer zu erklären ist, ich fühle mich erleichtert und auch trotz der Schmerzen glücklich und ausgeglichen. Somit können wir körperliche Züchtigung nicht als echte Strafe nutzen. Jedoch nutzen wir gerne das sogenannte „Funishment“ , falls ich Daddy einfach mal necke und das ganze eher spielerich zu betrachten ist.

Also dachte sich Daddy sich eine Bestrafung aus, die wohl eher als solche zu betrachten ist. Er kaufte mir eine Schreibfeder mit Tintenfass und möchte nun, wenn ich eine Regel breche, wie zum Beispiel die von der Bettzeit, dass ich zehn Mal den Satz : „Daddy gab mir eine Schlafenszeit, also muss ich diese respektieren“, schreibe. Dasselbe muss ich machen wenn ich meine zwei Früchte täglich nicht esse; dann mit dem Satz : „Ich muss mich für Daddy gesund ernähren“. Ich habe bis jetzt noch keine Regel gebrochen, doch ich dachte, ist schon nicht so schlimm, zehnmal einen Satz schreiben geht doch… Dann versuchte ich es mal….Hmm falsch gedacht; mit der Schreibfeder, ohne zu kleckern, einen Satz zu schreiben erfordert doch schon etwas Übung.

Eine andere Bestrafung ist, wenn ich zum Beispiel nicht genügend trinke, will mein Daddy entweder einen Eiswürfel ganz auf meinem Rücken schmelzen lassen oder mich in eine kalte Dusche stecken. Wie ich finde sehr gemein, ich hasse Kälte und bin eine absolute Frostbeule also immer schön austrinken.

Da wir noch nicht so viele feste Regeln haben, gibt es bei uns bis jetzt auch keine weiteren Bestrafungsmaßnahmen. Doch sollten die Bestrafung immer individuell angepasst sein, damit sie irgendwie Sinn ergeben.

In dem Sinne… bleibt schön brav

Regeln

Daddy hat mir vor kurzem ein paar Regeln gegeben an die ich mich halten muss. Es sind nicht viele, da er selbst sich erst langsam vorantastet. Eine der ersten Regeln die ich bekomme habe ist es. meinen Daddy angemessen zu begrüßen. Egal ob wir zu Hause sind oder uns irgendwo treffen, möchte er gerne mit Handkuss begrüßt werden. Dies ist für mich eine wundervolle Art meinem Daddy meinem Respekt und meine Liebe zu ihm zu zeigen.

Eine weitere Regel, die er aufgestellt hat ist meine Zu-Bett-geh-Zeit, da ich wie bereits erwähnt eine schlechte Schläferin bin und mich Nachts dann plötzlich mit Videoprojekten oder Bastelarbeiten beschäftige, statt schlafen zu gehen, kommt es dann oft genug vor dass ich am nächsten Tag übermüdet bin und mich natürlich nicht besonders gut fühle. Ich selbst habe da eine schlechte Kontrolle über mich, da ich schon mein ganzes Leben lang schlecht geschlafen habe und immer etwas schwer zur Ruhe komme. Somit sah mein Daddy wohl Handlungsbedarf und gab mir die Regel immer um spätestens 0.00h im Bett zu sein. Außer an seinen freien Tagen, da darf ich dann mit ihm so lange aufbleiben wie ich möchte.

Die dritte Regel lautet : Es jeden Tag zwei Stücke Obst. Ich ernähre mich an sich gut, koche immer frisch und esse auch viel Gemüse, aber leider happert es am Obst. Ich habe Schwierigkeiten täglich frisches Obst zu essen, einfach weil ich nicht so mag und nur Bananen essen ist langweilig. Also hat Daddy mir erlaubt dass ich mir auch frische Smoothies zubereiten darf. Nun muss ich auch selbst dafür sorgen dass immer genug Obst da ist und falls nicht, muss ich eben Neues einkaufen gehen.

Die vierte und derzeit letze Regel ist dass ich täglich zwei Flaschen Wasser trinken muss. Das Problem habe ich schon lange, dass ich einfach nicht genug trinke, nicht aus Trotz oder dass ich ungern Wasser trinke, ich mag sowieso keine Softdrinks oder Säfte, sondern weil ich oft einfach nicht durstig bin und dann auch nicht daran denke. Leider merke ich es immer am darauffolgendem Tag dass ich nicht genug getrunken habe, weil ich dann Kopfschmerzen kriege. Somit will Daddy sicherstellen dass ich genug Flüssigkeit zu mir nehme und errinert mich daran.

Die Regeln sollen mein Wohlergehen sicherstellen und sind nicht dazu da nur dass ich Regeln habe. Daddy gibt mir zwischendurch natürlich auch immer wieder mal Aufgaben und Erledigungen, die aber täglich variieren. Weitere Regeln werden wohl nach und nach folgen.

Vertrauen

Seit kurzem habe ich von meinem Daddy einige Regeln bekommen die bei Nichteinhaltung zur einer Strafe führen. Über die Regeln werde ich später mal einen Post machen. Warum ich dies erwähne ist dass Daddy diese Regeln nicht überprüfen kann, er arbeitet Vollzeit und außerdem im Schichtdienst. Zum Beispiel gab Daddy mir eine bestimmte Zeit ins Bett zu gehen. Grund dafür ist, ich bin eine schlechte Schläferin, komme schwer zur Ruhe und halte mich nachts sehr oft wach. Natürlich folgen am nächsten Tag Müdigkeit und eventuell Kopfschmerzen, da ich nun aber stets eine feste Uhrzeit habe wo ich ins Bett gehen muss, finde ich wieder einen besseren Schlafrhythmus. Jedenfalls, kann Daddy nicht ständig hinter mir her sein dass ich die Zeit korrekt einhalte und muss mir somit einfach vertrauen dass ich es von mir aus genau so mache wie er es wünscht. Und wenn ich doch mal später gehe, muss er mir auch vertrauen dass ich ihn diesbezüglich informiere. Immer öfter sehe ich in verschiedenen Gruppen wie einige Littles/Subs/Slaves sich über diese Regeln, die nicht kontrolliert werden können, hinwegsetzen und sich dabei noch ins Fäustchen lachen, da ihr Daddy/Dom/Master es sowieso nicht herausfinden wird. Ich finde es sehr schade dass sich diese Leute so wenig Gedanken um die Basis jeder Beziehung machen. Vertrauen ist das A und O jeder Beziehung und gerade in einer D/s Beziehung gar nicht weg zu denken. Wir Littles wollen doch auch dass unser Dom ehrlich mit uns ist und wir brauchen auch einige Zeit um uns ganz fallen lassen zu können, bis wir eben unseren Daddy’s vollkommen vertrauen können. Warum gehen dann so viele, so dermaßen fahrlässig mit dem entgegen gebrachten Vertrauen um ? Bevor mein Daddy mir dies als feste Regel gab, sagte er mir schon ein paar Mal an dass ich um 0.00h im Bett sein soll, während er Frühschicht schieben musste. Ich erwähnte Ihm gegenüber dass dies an sich kein Problem sei, aber wie wolle er es denn kontrollieren ob ich mich daran halte, er antwortete nur er brauche es nicht zu kontrollieren schließlich vertraue er mir ja. Und genau diese Worte brachten mich dazu, den ganzen Abend lang die Uhr im Blick zu haben, dass ich die Zeit auch wirklich nicht überschreite. Dazu muss ich sagen dass dies sehr ungewöhnlich für mich ist, als Selbständige mit absolut freier Zeiteinteilung, ist die Uhrzeit für mich größtenteils unwichtig. Mittlerweile habe ich mir einfach zehn Minuten vor der Zur-Bett-geh-Zeit ein Alarm gestellt, somit verpasse ich die nun nicht mehr.

Wenn einige aber schon bei solchen Sachen flunkern und sich denken, wird schon nicht so wild sein, wenn ich zwanzig Minuten später gehe, wie soll denn ein Daddy sicher sein dass sie nicht auch bei anderen Sachen flunkern. In einer Welt von Safe Words, Hard Limits und Soft Limits muss es doch  gewährleistet sein zu hundert Prozent ehrlich miteinander zu sein. Setzt die Regeln so auf dass sie für euch machbar und auch sinnvoll für euch sind. Wenn ihr dann doch mal gegen sie verstoßen solltet gebt es zu, wir sind alle nur Menschen und machen auch alle mal Fehler, tretet eure Strafe bewusst an und nehmt sie hin als das was sie sind, ein Weg euch zu stärken und euch aufmerksamer zu machen.

Vorurteile

Über jemanden urteilen, ja das machen wir wohl alle, die einen mehr die anderen weniger. Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie mein näheres Umfeld reagieren würde und wie hinter meinem Rücken getuschelt werden würde, wenn sie über meine Beziehung Bescheid wüssten. Dabei könnten es mir eigentlich egal sein, und trotzdem hatte ich noch nie das Bedürfnis es jemanden zu sagen. Nur eine Freundin hat eine kleine Idee davon, diese Person ist auch absolut Vorurteilsfrei was ich  sehr bewundere. Ihr werde ich es vielleicht irgendwann mal sagen, und wenn es einfach nur deswegen ist um einfach offener und freier zu reden. Ich habe zum Beispiel von meinem Daddy die Regel, dass, bevor ich was unternehme und mich mit Freunden treffe,  ich ihm vorher immer Bescheid geben muss. Dass führt zur manchem Stotteren am Telefon wenn mal jemand anruft und fragt ob wir uns irgendwo treffen sollen. Es wär soviel einfacher sagen zu können “ Lass mich nur schnell Daddy anrufen“. Nicht missverstehen, mein Daddy hält mich nicht davon ab Freunde oder Familie zu treffen, er will einfach nur wissen wo ich bin, und ob es mir gut geht. Tja, so einfach könnte es sein, aber wir haben es noch keinem erzählt und dabei bleibt es wohl noch einige Zeit.

Dennoch finde ich D/s in der Öffentlichkeit auszuleben gar nicht so schwierig, es hängt wohl auch stark davon ab wie man es auslebt, aber bei uns scheint es, bis auf eine Ausnahme, unbemerkt zu bleiben. Wenn wir zusammen unterwegs sind sind es meist nur Gesten, Blicke oder ein Wort, die unsere D/s Dynamik ausmachen. Zum Beispiel begrüße ich Daddy immer mit einem Handkuss, diese Geste ist für mich liebe- und respektvoll, ich kann mir nicht vorstellen dass jemand voreingenommen auf so eine Geste reagieren würde. Wenn ich mich mal nicht so benehme wie ich soll, macht Daddy auch kein großes Aufhebens darum, er zieht mich einfach an sich heran und macht mir, mit sanfter Stimme, klar dass es reicht. Dann ist es meine Entscheidung ob ich weitermache oder brav bin. Mit den Konsequenzen muss ich dann gegebenenfalls leben, dies dann aber wieder zuhause. Dieses Szenario kann sich auch in einem vollen Supermarkt abspielen und keinem fällt es auf, aber wir können unser Machtgefälle ausleben.

Aber wie oben bereits erwähnt gab es wohl eine Ausnahme wo wir wohl doch aufgefallen bin. Dies passierte ganz am Anfang unserer D/s Dynamik als wir langsam aber sicher auf 24/7 los steuerten. Ich saß mit Daddy auf der Terasse eines Café’s wo mir auf der anderen Seite ein Oberteil in einem Schaufenster aufgefallen ist. Das passiert mir sonst eher selten, da ich mich mit dem Kleiderkauf eher schwer tue. Daddy wollte dass ich ins Geschäft gehe und nachsehe ob sie es in meiner Größe da haben. Gesagt getan. Als ich es anprobierte und aus der Kabine kam um es Daddy zu zeigen, wollte er dass ich es gleich mitnehme. Natürlich fing ich wieder eine Diskussion an dass ich es nicht wirklich brauche und wir uns das Geld lieber sparen sollten. Ich versuche möglichst sparsam zu sein, da ich selbst nicht so viel verdiene und ich meinem Daddy nicht  auf der Tasche liegen will. Er umarmte mich von hinten und flüsterte mir zu ich hätte es verdient weil ich sein braves Mädchen sei, ich solle sein Geschenk dafür annehmen und seine Entscheidung nicht in Frage stellen. Ich kicherte und bedankte mich bei ihm und als ich mich umdrehte fing ich den Blick der Verkäuferin ein. Dieser sprach Bände und es war mehr als klar dass sie dieses Gespräch gerade ganz klar ablenhte. Erstaunlich, einige Sekunden davor war mir das erste Mal klar geworden dass das Machtgefälle auch in unserem Alltag angekommen ist, und es machte mich überglücklich, und im nächsten Moment sieht man dass, diejenige, die die Szene belauscht hat, gerade ein Urteil über einen gefällt hat, das nicht zu meinem Gunsten ausgefallen ist. Doch es war mir egal, denn ich konnte in diesem Moment nicht glücklicher sein und das einfach nur weil Daddy ein Machtwort gesprochen hat.

So ist das nun mal mit Vorurteilen, was wir nicht kennen und nicht verstehen wird gleich ins Negative gewertet. Ich will nicht behaupten dass ich nie über etwas urteile, jedoch versuche ich immer erst etwas zu verstehen und tolerant zu sein und mittlerweile gelingt mir das recht gut. Aber wie man sieht ist das was für den einen  gerade ein wundervoller Moment ist, für den anderen ein Grund den Kopf zu schütteln, einfach weil er sich ein Urteil bildet ohne zu hinterfragen. Also Leute beim nächsten Mal einfach mitfreuen.

Halsbänder und anderer Schmuck

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Das Halsband ist in der BDSM Szene weit verbreitet. Viele haben oder wollen eins, es gibt ihnen das Gefühl jemandem ganz zu gehören. Bei mir persönlich kam das Tragen des Halsbands eher schleichend. Daddy schenkte mir den Feenanhänger, den er auf einem gemeinsamen Besuch auf einem Mittelaltermarkt gekauft hat. Anfangs trug ich die Kette nur ab und zu und wechselte mit meinem anderen Schmuck ab. In der Zeit waren wir auch auf der Suche nach einem verschließbaren Halsband dass ich ständig tragen könnte, jedoch fanden wir nicht das richtige. Ich mag meinen Schmuck etwas verspielter und die meisten Halsbänder die ein Schloss haben sind einfache Stahlreifen, die weder ich noch mein Daddy besonders hübsch finden. Somit ließen wir diese Idee erstmal fallen. Dann forderte er mich immer öfter auf die Kette zu tragen und die Symbolkraft nahm zu. Mittlerweile lege ich sie überhaupt nicht mehr ab, weder zum Duschen noch zum Schlafen. Letztes Jahr waren wir im Urlaub in Glastonbury und ich sah die zweite Kette. Sie ist etwas feiner und passt besser zu einem Abendoutfit. Ich wollte sie erst nicht, da ich so an mein Halsband gewohnt bin dass ich dieses eigentlich nicht mehr ablegen wollte, aber mein Daddy sagte es sei vollkommen in Orndung wenn ich zwei verschiedene habe, ich müsste halt immer eins der beiden tragen.

Vor ein paar Wochen erwähnte er dass er sich nach einem neuem Halsband für unsere „Playtime“ umsehen will, es müsste nicht unbedingt robust sein, eher hübsch anzusehen. Ich sah mich ein bißchen um und fand auch welche die uns beiden gefallen. Jedoch wäre es UK Import gewesen. Ich sah mir die Bilder also etwas genauer an und versuchte eins selbst zu machen und dies ist das Ergebnis :

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Mein Daddy trägt gerne Armbänder und vor einigen Tagen habe ich einen Anhänger in Form eines Schlüssels gesehen mit dem passende Schloßherz dazu. Ich besorgte mir gleich noch einige Lederriemen für ihn und ein paar Perlen für mich und machte uns beiden Armbänder.

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